E. M. Forster: Die Maschine steht still (1909)

forster-maschineAktueller könnte diese Neuveröffentlichung gar nicht sein: Forster beschreibt das Internet der Dinge, lange, bevor Strom und fließend Wasser eine Selbstverständlichkeit waren. Nebenbei behandelt er auch die Themen Globalisierung und totale Technikabhängigkeit und man fragt sich unwillkürlich: Konnte dieser Mann hell sehen? Oder ist unser heutiges Leben schon vor hundert Jahren geradezu logische Folge damals einsetzender Entwicklungen?

Vashti sitzt in ihrem Zimmer, telefoniert mit Freunden, isst, trinkt, lässt sich ein Bad ein und klappt ihr Bett aus. Jeden Tag. Das Zimmer hat sie seit Jahren nicht verlassen; warum auch aus der Wabe treten, wenn es sonst niemand tut? Man hat ja alles, was man braucht direkt greifbar; das Zimmer zu verlassen wäre reine Zeitverschwendung. Deshalb erschüttert es sie ins Mark, als ihr Sohn sie treffen will. In persona, nicht etwa über die üblichen Kommunikationskanäle. Widerstrebend lässt sie sich auf die Reise zu seinem Zimmer ein und erfährt Ungeheuerliches: Ihr Sohn war an der Erdoberfläche. Er ist gelaufen und geklettert. Aber das Schlimmste ist: Er erkennt die allumfassende Macht der Maschine nicht an. Die Maschine, die sie alle Tag für Tag mit Nahrung, Unterhaltung und Bequemlichkeiten versorgt. Er meint gar, sie könne schon bald stillstehen. Frevelhaft!

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Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen (1975)

Allen Mitlesern ein frohes und gesundes neues Jahr! Es geht gleich los mit Nobelpreiskost; die wurde allerdings noch im alten Jahr gelesen. Dabei lief allerdings nicht alles so, wie zunächst gedacht:

Mit diesem viel gerühmten Roman hatte ich gleich zweifach einen schlechten Start – nur, um dann sehr positiv überrascht zu werden. Worum es geht: Der ungarische Nobelpreisträger Imre Kertész schildert die Schrecken der Konzentrations- und Vernichtungslager des Dritten Reichs aus der Sicht eines unbedarften, geradezu naiven 15-Jährigen und verarbeitet damit seine eigenen furchtbaren Erfahrungen.

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Der 15-jährige György (sprich etwa: „Djördch“) scheint sich nicht allzu viele Gedanken zu machen: Seine Eltern sind geschieden, den Streit zwischen ihnen um seine Person versteht er nicht so richtig. Er verhält sich so, wie er glaubt, dass die Menschen es von ihm erwarten, seine Eltern, die Nachbarn, die erste Freundin. Den gelben Stern auf seiner Jacke trägt er pflichtbewusst; was genau ein Jude sein soll, versteht er auch nicht so richtig, religiös ist kaum jemand in seinem Umfeld. Er merkt, dass die Menschen ihn anders behandeln, seit er den Stern trägt. Aber mit seinen Freunden, die auch einen gelben Stern tragen, kommt er bei der Arbeit in der Raffinerie gut zurecht. Als er eines Tages auf dem Weg dorthin aus dem Bus gezogen wird, lange ausharren muss und von einer Station zur nächsten gekarrt wird, da weiß er noch gar nicht, wie ihm geschieht. Erst, als er die Schornsteine der Krematorien sieht, den beißenden Geruch in der Nase hat und sich selbst kahlgeschoren und in Sträflingskleidung wiederfindet, beginnt er, die Bedeutung seines gelben Sterns zu verstehen.

Das ganz Besondere, sehr Eigene an diesem Roman sind die völlig wertungsfreien Beobachtungen, die der junge György dem Leser ungefiltert übermittelt. Genau darin liegt sein Schrecken und es ist wohl auch einer der Gründe, warum Imre Kertész mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Zuerst hielt ist den Protagonisten für zu naiv dargestellt, hatte ich doch kurz zuvor Chaim Potoks „Die Erwählten“ gelesen. Denn auch hier geht es um 15-Jährige jüdische Jungen im Zweiten Weltkrieg, sie erschienen mir aber ungleich reflektierter, gebildeter zu sein als Kertész Figur. Doch nach und nach bekam ich Zugang zum jungen György und ganz zum Schluss, als er es schafft, heimzukehren nach Budapest und versucht, den Daheimgebliebenen seine Erlebnisse begreiflich zu machen (und es doch nicht schafft, viel zu sensationslüstern, empörungsbereit oder -unwillig sind die Gesprächspartner), hat mich Kertész vollends überzeugt.

Enttäuscht war ich zunächst auch, weil ich unter den gebrauchten Büchern nicht die bekannteste Ausgabe des Romans mit dem Coverbild eines Vogels finden konnte. Ich entschied mich dann für eine mit – wie mir schien – eher nichtssagendem Coverbild. Eine Lappalie, aber man hat ja so seine Vorlieben. Als ich das Buch zu Hause öffnete, war der Vogel sofort vergessen: Mein gebrauchtes Exemplar enthielt eine persönliche Widmung des erst kürzlich verstorbenen Autors. Zwar nicht mir gewidmet, trotzdem ein wahrer Schatzfund.


Imre Kertész, Roman eines Schicksallosen, (OT: Sorstalanság), aus dem Ungarischen von Christina Viragh, verschiedene Ausgaben. Ältere Ausgaben auch unter dem Titel „Mensch ohne Schicksal“.

Eine vollständige Version wird hier zum kostenlosen Download bereitgestellt: http://www.netz-gegen-nazis.de/seite/buecher-zum-download

Weitere Besprechungen finden sich u.a. bei
Zukunft braucht Erinnerung
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Meine persönlichen Favoriten 2016

Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um meine persönlichen Favoriten aus diesem Jahr vorzustellen. Es sind wieder alte Perlen und neu erschienene Schmuckstücke dabei. Außerdem bedanke ich mich bei euch fürs Mitlesen, für Kommentare und Anregungen und hoffe, euch im nächsten Jahr gesund und munter wieder hier begrüßen zu dürfen. Bis dahin!

potok-die-erwahltenLiterarisch bin ich in diesem Jahr ins Judentum eingetaucht. Begeistert hat mich Chaim Potoks „Die Erwählten“ (1967), das die jüdische Gelehrsamkeit feiert und den ideologischenk800_cache_2471261852 Grabenkampf um die Gründung Israels anhand der Freundschaft zweier New Yorker Jungen erzählt. Außerdem kann ich allen, die sich für das Thema interessieren nur die Autobiografie der Wahlberlinerin Deborah Feldman „Unorthodox“ (2016) ans Herz legen. Sie erzählt von den altertümlich anmutenden Gebräuchen der chassidischen Gemeinde im heutigen New Yorker Stadtteil Williamsburg und gibt Einblicke, die ich so tief und detailliert noch nirgendwo lesen konnte.

Winkler: BlauschmuckSchockierend, schmerzhaft bis zum Weglegen war Katharina Winklers „Blauschmuck“ (2016), das den Weg eines anatolischen Mädchens von der Kinderbraut bis zur Haussklavin erzählt. Verstörend und in einer faszinierend reduzierten Sprache verfasst.

wink-der-letzte-beste-ortEbenfalls hart, aber bedeutend besser auszuhalten war Calan Winks „Der letzte beste Ort“ (2016), das mich für Kurzgeschichten begeistern konnte. Die Erzählungen kreisen um Menschen in Montana, vom kindlichen Katzenmörder bis hin zur alternden Bäuerin. So rau wie die Natur sind die Menschen, „schön“ im eigentlichen Sinne sind die Geschichten nicht, aber sie lassen einen glauben, ganz nah ishiguro-alles-was-wir-geben-musstendran zu sein an den Seen und Bergen, Wäldern und Feldern Montanas.

Zuletzt ist da noch das viel gerühmte „Alles, was wir geben mussten“ (2005) von Kazuo Ishiguro. Dieser Roman über das Klonen war leise, unaufgeregt, sogar melancholisch und hat mich doch wie im Sog weiterlesen lassen. An der Menschlichkeit der Protagonisten, deren Lieben und Leiden, Lachen und Weinen man hautnah miterlebt hat, besteht am Ende kein Zweifel.

Welche waren eure Bücher des Jahres?

Misha Anouk: Goodbye, Jehova!

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Misha Anouk wurde in einem Zeitungsartikel der letzten Wochen erwähnt. Worum es ging, weiß ich gar nicht mehr, aber seine Lebensgeschichte hat mich sofort interessiert. Aussteiger-Bücher sind spannend. Geschlossene, teils undurchsichtige Gemeinschaften haben ja auch immer etwas Faszinierendes. Überrascht hat mich, auf welche Weise Anouk seinen Lesern diese Glaubensgemeinschaft, der er selbst 20 Jahre lang angehört hat, näher bringt.

Misha Anouk wurde in die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas hineingeboren. In vielen Bundesländern mittlerweile als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt, in einigen noch nicht, ist der Name dieser Gemeinschaft wohl jedem ein Begriff. Jeder verbindet irgendeine Vorstellung von den Mitgliedern dieses Zusammenschlusses: Gläubige, freundliche, adrett und bieder gekleidete Damen, Herren und Kinder, die häufig mit der Zeitschrift „Wachturm“ in der Hand in der Fußgängerzone stehen. Weiterlesen

Aus dem Ei geschlüpft

Lange Jahre habe ich mich gegen Twitter gesperrt. Wie ihr rechts auf der Seite seht, habe ich meinen Widerstand aufgegeben. Das Konzept der super kurzen Beiträge schien partout nicht zu meiner Idee der langen (aber auch nicht zu langen) Rezensionen passen zu wollen. Eine Buchbesprechung sollte doch mehr sein als ein „Gutes Buch – unbedingt lesen!“ oder „Lohnt sich nicht – Finger weg!“.k800_schluefen

In den letzten Monaten habe ich verfolgt, dass man Twitter als Literaturblogger*in auch anders handhaben kann: Ein schönes Bild, ein kurzer Eindruck aus der Bücherei oder ein interessanter Gedanke. Oft kommen Ideen, die ich gern teilen würde, wobei ich ihnen aber keinen längeren Beitrag widmen möchte – die Rezensionen sollen im Wissenstagebuch den meisten Platz bekommen. Ich möchte Übersichtlichkeit, eher ein kleines digitales Nachschlagewerk zu meinen Empfehlungen als eine Flut von Zweizeilern – ein Wissenstagebuch eben. Für die Zweizeiler eignet sich Twitter dann doch sehr viel besser. Das Wissenstagebuch hat sich nach langem Zögern nun ins 21. Jahrhundert vorgewagt und ist gespannt, wie das so wird mit dem Zwitschern.

https://twitter.com/Wissenstagebuch

Chaim Potok: Die Erwählten (1967)

New York zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: ein Baseballspiel zwischen zwei Schulen, Daniel am Schlagmal, Reuven fangbereit gegenüber. Aus dem Spiel wird schnell ein Krieg zwischen zwei Weltanschauungen. „Ich wollte dich umbringen“, wird Danny Reuven später im Krankenhaus gestehen – und damit eine fordernde, aufreibende und lebenslange Freundschaft begründen.

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#MeinKlassiker – Gastbeitrag

Birgit Böllinger vom sehr lesenswerten Blog Sätze und Schätze hat heute einen Gastbeitrag von mir veröffentlicht. Eine tolle Erfahrung, das Geschriebene auch einmal woanders zu sehen! Mein Beitrag ist in der Reihe #MeinKlassiker erschienen. Ratet, welches Buch ich ausgesucht habe und schaut HIER nach, ob ihr richtig lagt. Ick freu mir!

Albert Camus: Der Fremde (1942)

Albert Camus – Viel zu lange habe ich mich von diesem großen Namen abschrecken lassen. In der Schule nie in die Verlegenheit gekommen, Camus lesen zu müssen, hat sich vor allem eines herausgestellt: „Der Fremde“ ist nicht nur tiefsinnig, sondern auch äußerst lesbar.

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Im Algerien der 1930er Jahre besucht der junge Meursault die Beerdigung seiner Mutter. Besonders mitzunehmen scheint ihn das Ganze nicht. Auch sonst erscheint er seltsam distanziert von seinem eigenen Leben: Als ihn seine Freundin fragt, ob er sie heiraten wolle, erwidert er, für ihn sei es „in Ordnung“. Als ein Nachbar ihn bittet, seine Geliebte zu überlisten, um sie verprügeln zu können, stimmt er bereitwillig zu, „weil er so nett gefragt wurde“. Als er schließlich wegen Mordes vor Gericht steht und zum Tode verurteilt wird, zieht all das wie in Ferne an ihm vorbei. Doch schließlich, als der Geistliche mit ihm in seiner Zelle über den nahenden Tod und alles, was danach kommt, sprechen will, braust Meursault zum ersten Mal auf: Nach dem Tod komme nichts. Er habe so gelebt und nicht anders, seine letzten Minuten wolle er nicht „mit Gott vertrödeln“.

Camus schildert detailliert Meursaults Tagesablauf, er lässt ihn Eier braten, mit dem Nachbarn über dessen Hund sprechen und arbeiten gehen. Der Leser verfolgt all das und versteht lange Zeit doch nicht, was der Protagonist ihm sagen soll. Seltsam gedankenleer, schnell gelangweilt, erscheint er ­– fremd irgendwie. Dabei erfährt man erst ganz zum Schluss, als der Protagonist, vom Geistlichen zur Trauer ob seines eigenen Todes genötigt, nicht mehr an sich halten kann, was es mit dem Verhalten Meursaults auf sich hat: Er lebt, wie er es für richtig hält, als überzeugter Atheist vertraut er darauf, dass der Tod einfach nur Tod bedeutet und damit nicht mehr zum Leben gehört. Die Zeit, die einem gegeben ist, sei so auszufüllen, wie man eben möchte.

Hier zeigt sich, warum „Der Fremde“ als eines der Hauptwerke des Existenzialismus gilt: Der Protagonist gestaltet seine Existenz selbst, völlig losgelöst von den gesellschaftlichen Erwartungen, die an Handlungen in bestimmten Situationen gestellt werden. Warum raucht er neben dem Sarg seiner Mutter? – Weil ihm danach war. Warum erschießt er am Strand einen Araber? – Er weiß es nicht, auf jeden Fall machte die Hitze ihm zu schaffen.
Dass Handlungen ohne Grund passieren, ist für die anderen Figuren des Romans völlig unverständlich, vor Gericht versuchen sie, Meursaults Handlungen einzuordnen. Genau das ist es auch, was ihn das Leben kosten wird: Die Annahme, dass die Bedeutungslosigkeit seiner Handlungen auf emotionale Kälte, mithin eine mörderische Eigenschaft, hindeutet.

Albert Camus, „Der Fremde“ (OT: L‘Étranger), aus dem Französischen von Georg Goyert und Hans Georg Brenner, verschiedene Ausgaben.


So viel zu meinem kurzen ersten Eindruck des Romans. Wenn sich jemand eingehender mit „Der Fremde“ oder Camus‘ Gedanken beschäftigt oder Leseempfehlungen zum Thema hat, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

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Vorgelesen: Vertonte Kurzgeschichten bekannter Autoren II

Ich habe mich wieder auf vorleser.net umgehört – im wahrsten Sinne des Wortes – einer Seite, auf der professionelle Sprecher bekannte und weniger bekannte Kurzwerke namhafter Autoren zum kostenfreien Download einstellen.

Dieses Mal waren große Namen aus der Kategorie „Sachliches und Geistiges“ dabei:

Niccolò Machiavelli: Der Staat, 1513 (ca. 11 min)

Diese Abhandlung über gelungenen Staatsaufbau ist, auch wenn kurz, nichts für nebenbei. Ich fand es schwierig, solch dichten theoretischen Ausführungen „nebenbei“ zu folgen. Vielleicht ist es anders, wenn man sich hinsetzt, sich gar Notizen zum Gehörten macht. Ich jedenfalls fand die Umsetzung als Hörbuch schwierig; diesen Text würde ich mir eher auf einem Blatt Papier (mit der Möglichkeit zu unterstreichen) wünschen.


Sigmund Freud: Der Krankheitsfall Katharina (ca. 23 min)

Ein Arzt kehrt in einen abgeschiedenen Berggasthof ein. Die junge Kellnerin Katharina wendet sich vertrauensvoll an ihn: Sie leide an starken Kopfschmerzen und Atemnot, die sie sich nicht erklären könne.
Nun ja… es ist Freud. Die Ursache liegt natürlich in der Sexualität der Patientin. Interessant ist hier, wie die Geschichte nach und nach aufgerollt wird. Lässt sich gut anhören. Etwas anders sieht es aus bei

Sigmund Freud: Märchenstoffe (ca. 15 min)

Diese Traumanalysen sind wirklich nur etwas für hart gesottene Freudianer – oder alle, die sich auf deren Kosten amüsieren möchten. Rumpelstilzchen, eine steile Treppe – worauf läuft das hinaus? Genau: Auf verdrängte sexuelle Erfahrungen und Penisneid. Hier hat Freud wirklich schwere Geschütze aufgefahren und viel seiner Theorie in ein kurzes Essay gepackt. Erzählerisch ist es nicht spannend, dafür fallen fast alle Begriffe, die man mit Freud verbindet.

 

 

 

Sutton E. Griggs: Imperium in Imperio (1899)

1899 erschienen, gilt Imperium in Imperio als Meilenstein schwarzer US- Literatur. Als Griggs sein Buch Anfang des letzten Jahrhunderts von Tür zu Tür ziehend verkaufte, avancierte es durch Mundpropaganda schnell zum Bestseller. Das ist auch durchaus zu verstehen, die Geschichte zweier talentierter junger Männer, von denen jeder, wäre er weiß gewesen, es wohl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten hätte bringen können, muss einen unglaublichen Reiz auf Teile der gebeutelten schwarzen Bevölkerung der damaligen Zeit ausgeübt haben. Auch, dass die Geschichte die Bürgerrechtsbewegung der USA beeinflusst hat, ist gut nachzuvollziehen, ohne hierüber allerdings Näheres zu wissen. Die Idee von einem geheimen Zusammenschluss aller aufgrund ihrer Hautfarbe Diskriminierten, der so groß und auch so schlagkräftig wäre, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu verändern, ist durch und durch politisch und verlockend.

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